Bau einer Sitzecke – Teil 1

Da der Garten nicht nur mit Arbeit verbunden werden soll, sondern gelegentlich, wie beispielsweise bei unseren Picknickrunden, auch zum Entspannen und für nette Gespräche dienen soll, planen wir eine Sitzecke einzurichten.

Dafür bietet sich im Garten wunderbar eine Ecke an der Mauer an. Diese hat den Vorteil, dass im Sommer durch das angrenzende Wohnhaus recht schnell ein schattiger Platz vorhanden ist.

Der Platz wurde durch den Friedhof ursprünglich als Lagerplatz für etliche Steine genutzt. Daher hieß es für uns in den letzten Wochen – Steine schleppen.

Der Friedhof möchte die Steine gerne weiterverwenden. Daher wird uns regelmäßig ein leerer Anhänger aufs Grundstück gestellt, welchen wir dann mit den Steinen befüllen und der später dann wieder abgeholt wird. Somit sind die Friedhofsgärtner nicht gezwungen in ihrer Arbeitszeit mühsam die Steine zu schleppen und wir haben den Vorteil, unabhängig von den Arbeitern unseren Platz von Steinen zu befreien – Win Win sozusagen.

Beim Freiräumen hat sich rausgestellt, dass eine Kröte die Steine ihr Zuhause nennt. Daher besteht aktuell erst einmal Baustopp. Die Kröte muss sich aber wohl gezwungener Maßen auf einen Umzug vorbereiten.

Um die Sitzecke gemütlich einzurichten haben wir Holzpaletten vorgesehen. Da kam es uns ganz gelegen, dass die Saxonia Baustoffe an der Liststraße ausgesonderte Paletten kostenlos abgibt. Daher haben Christoph und ich dem Baustoffhandel einen Besuch abgestattet. Nachdem es hieß „hab mein Wage vollgelade“, sind wir in den Garten gefahren und haben die Paletten ausgeladen.

Nun kann es sozusagen losgehen mit dem Bau der Sitzecke!

Wir hoffen, dass trotz Ferienzeit, die Sitzecke bis zur nächsten Orgarunde, welche bei uns im Garten stattfindet, fertig zustellen um unseren Gästen einen gemütlichen Garten präsentieren zu können.

Es wird fleißig gebuddelt im Annengarten

Zur letzten offenen Gartenzeit wurde fleißig Erde geschaufelt. Große und kleine Hände halfen mit. In der ausgegrabenen Fläche soll bald ein Sandkasten für die kleinen Gärtner*innen entstehen.

Dabei nutzten wir vorhandene Materialien und bauten die Umrandung aus Steinplatten, welche auf dem Gartengelände lagen und vom Friedhof nicht gebraucht werden.

Statt einer Folie auf Erdölbasis für den Untergrund haben wir uns für naturfreundliches Upcycling entschieden und verwenden gebrauchte Jutesäcke.

Die Abdeckung für den Sandkasten soll aus Holzresten, die wir gespendet bekommen, gebaut werden.